Rote Beete- Meerrettich Cremesuppe
Manufakturgeflüster von Mutter Natur
Manchmal steckt in den unscheinbarsten Dingen, die unter der Erde wachsen, eine erstaunliche Vielfalt.
Die Rote Bete ist dafür ein wunderschönes Beispiel. Tief in der Erde entwickelt sie nicht nur ihre intensive Farbe, sondern auch ihre charakteristischen Pflanzenstoffe. Besonders bekannt sind ihre natürlichen Betalaine, jene Pflanzenfarbstoffe, die der Knolle ihr kräftiges Rot verleihen. Rote Bete liefert außerdem von Natur aus Folat, Kalium und Nitrat.
Und weil wir finden, dass eine Rote-Bete-Suppe auch wirklich nach Roter Bete schmecken sollte, verwenden wir sie gleich auf zwei Arten: als schonend gefriergetrocknetes Pulver und in Form kleiner echter Rote-Bete-Stückchen.
Dazu kommt eine weitere Wurzel mit ordentlich Charakter: Meerrettich. Seine typische Schärfe entsteht durch Senföle, genauer gesagt durch Verbindungen, die beim Zerkleinern der Wurzel aus ihren natürlichen Vorstufen entstehen. Sie sind der Grund dafür, dass frischer Meerrettich diese unverwechselbare Schärfe besitzt, die man manchmal schon in der Nase spürt.
Doch kräftige Aromen brauchen auch einen Gegenpol.
Deshalb kommt grüner Apfel hinzu. Seine natürliche Fruchtsäure bringt Frische in die erdige Rote Bete und fängt gleichzeitig die Schärfe des Meerrettichs wunderbar auf. Kartoffel verbindet schließlich alles miteinander und schenkt der Suppe ihre weiche, cremige Konsistenz.
Ein wenig Fleur de Sel, mehr braucht es nicht.
So treffen in einer Schale Lebensmittel aufeinander, die unterschiedlicher kaum sein könnten: erdig und fruchtig, mild und scharf, Wurzel und Frucht. Und gerade daraus entsteht eine Suppe, die geschmacklich so rund ist.
Keine Farbstoffe für dieses unglaubliche Rot. Keine Aromen, um nach Roter Bete oder Meerrettich zu schmecken. Keine Geschmacksverstärker, um aus wenigen Zutaten mehr machen zu müssen, als sie sind.
Denn wenn gute Lebensmittel richtig miteinander kombiniert werden, bringt die Natur bereits erstaunlich viel mit.



